Liebe Leserin, lieber Leser,

Einen Knoten ins Taschentuch machen… kennen Sie diese Redensart? Ich will etwas nicht vergessen und mache mir eine Gedächtnisstütze. Wenn ich das Taschentuch sehe, denke ich wieder an den Termin. Im Zeitalter von Papiertaschentüchern und Smartphones mit entsprechenden Funktionen wird diese Redewendung ja nur noch rhetorisch gebraucht. Wir werden das auf den Kinderfreizeiten in den Osterferien ausprobieren.Es geht wieder nach Eulenberg, ein tolles Freizeitheim zwischen Wiesen, Wald und Moor. In den morgendlichen Runden „besucht“ uns Petrus, der Jünger und besondere Freund von Jesus.Petrus hat viel mit Jesus erlebt: zuerst lässt er alles stehen und liegen und geht mit ihm, er hat den Durchblick und erkennt ganz klar, Jesus ist der versprochene Retter… doch dann versteht er gar nichts mehr und läuft am Ende sogar weinend und voller Angst weg. Petrus bringt ein Taschentuch mit, in das er sich einen Knoten gemacht hat. Er will es nicht vergessen: Jesus steht zu ihm! Jesus freut sich mit ihm, wenn es gut läuft. Jesus ist mit ihm traurig, wenn alles nicht so gut klappt, ja, wenn große Schwierigkeiten kommen oder etwas ganz und gar falsch läuft, auch durch eigenes Versagen. In all dem Auf und Ab hat er erlebt: Gott lässt ihn nicht fallen und verlässt ihn nicht. Mit den Kindern sprechen wir dazu einen Psalm:  Gott, manchmal kann ich nur staunen. Da beginnt plötzlich etwas ganz Neues. Das Leben ist spannend. Was wohl noch alles auf mich zukommt? Du sagst: Ich lasse dich nicht fallen und ich verlasse dich nicht. Gott, manchmal verlässt mich der Mut. Es ist nicht immer einfach, dir zu vertrauen. So vieles spricht dagegen. Aber du sagst: Ich lasse dich nicht fallen und ich verlasse dich nicht. Dass wir alle das nicht vergessen, das wünscht                                      Sabine Gerken, Regionaldiakonin 

 

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