Die Orgel

Nach den alten Unterlagen vom Kirchenneubau hat es zunächst vermutlich aus finanzieller Not - überhaupt keine Orgel gegeben. Die älteste Quelle von ca. 1910 verweist auf eine kleine Orgel auf der Empore. Im Jahre 1963 erhielt die Kirche ein neobarockes Instrument, wie es zur damaligen Zeit üblich war. Die Technik versagte allerdings nach nur 35 Jahren und eine Instandsetzung war nach der Meinung von Experten nicht vertretbar. So wurde 1997 der Entschluss gefasst, eine neue Pfeifenorgel bauen zu lassen, die optisch und klanglich genau in diese Kirche passt.

Hierzu gab es ein eindeutiges Votum der Gemeinde, die innerhalb von zwei Jahren über 200.000,-- DM spendete. Die vom Dresdener Orgelbaumeister Kristian Wegscheider und seinen Mitarbeitern gebaute Orgel konnte am Pfingstsonntag, dem 03. Juni 2001, festlich eingeweiht werden.

Die Antoniuskirche hat nunmehr ein Instrument, welches zum Baustil der Kirche passt. Der Orgelprospekt und der Klang der 16 Register entsprechen dem deutschen romantischen Orgelbau um 1870, ebenso die Materialien. Außer zur Begleitung des Gemeindegesangs im sonntäglichen Gottesdienst oder bei Amtshandlungen wie Trauungen und Beerdigungen erklingt die Orgel mehrmals im Jahr bei besonderen Konzerten.

 

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