Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.
Datum
Titel
Name
So. 18.02.18
Wochenspruch aus dem ersten Johannesbrief (1…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem ersten Johannesbrief (1 Joh 3,8b)

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (Luther 2017)

Deshalb ist Gottes Erwählter erschienen, um die Taten des Teufels zu zerstören. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Di. 13.02.18
An(ge)dacht - Kirche mit mir
Karin Klement
An(ge)dacht - Kirche mit mir

Erfrischend kurze Wörter. Einzeln stehend. GROSSGESCHRIEBEN. Aufmerksamkeit fördernd. Inspirierend: VERTRAUEN, TEAMWORK, BEWEGEN …

Kirche zeigt sich von ihrer modernen Seite. Sie will viele – möglichst alle – Menschen ansprechen. Hier bei uns und anderswo. Sie lädt ein zum MITmachen, MITdenken, MITentscheiden …! KIRCHE geht nur mit MIR und DIR.

So erfrischend klingt das Motto der Kirchenvorstandswahlen am 11. März 2018. Unsere Kirche lebt davon, dass Menschen sich in ihr engagieren. Sie übernehmen Verantwortung. Sie leiten Gruppen, gestalten ehrenamtlich Gottesdienste in TEAMWORK oder beglücken die Kleinen in der Kinderkirche. Sie backen den Kuchen für das Gemeindefest und besuchen Geburtstagskinder der älteren Generation. Sie BEWEGEN die Gemeinschaft. Ihre Tätigkeitsfelder sind so bunt und vielfältig und offen wie wir Menschen und das Leben selbst. Damit jede*r, wer mag, einen eigenen Platz in ihr finden kann. KIRCHE sind nicht die anderen, die Pastoren, die Heiligen – Kirche sind WIR. Es gibt so vieles, das uns unterscheidet. Und überraschend vieles, das uns vereint. Unser Glaube ist das Wichtigste darin. Wovon lassen wir uns leiten? Was motiviert uns füreinander einzustehen? Wer trägt uns durch schlimme Stunden? „Einer ist’s, an dem wir hangen“, singt ein Gesangbuchlied. Nicht wir haben diesen CHRISTUS erwählt, vielmehr hat er uns begeistert, in der Seele berührt, unseren Verstand aufgeweckt. Sein Lebensweg ist unser Programm, sein Wort unser Motto: Liebe Gott und deinen Nächsten – wie dich selbst!

Er führt uns zusammen als Gemeinde in Gemeinschaft. Deshalb haben wir die Wahl: Uns selbst einzubringen MIT all den wunderbaren Talenten, die in uns angelegt sind. Oder jene zu unterstützen, die verantwortungsbewusst etwas BEWEGEN wollen. KIRCHEMITMIR. Ich bin gefragt. Du bist angesprochen. Er, sie, es – WIR alle sind gemeint. MIT uns gerät die Kirche in Schwung. Geraten die Wörter ins Trudeln, bilden neue Sätze, reden zu Menschen fernab unserer Gedanken. Damit kann sich
etwas Gutes BEWEGEN, VERTRAUEN wachsen.

Gottes Wort breitet Seinen SEGEN aus. Wie ein Windhauch zu Pfingsten. Wie ein Osterfeuer nach dem dunklen Karfreitag. SEGEN schenkt Kraft. Auch für das Unbekannte in der Zukunft. Gott MITDIR – Kirche MITDIR! Wunderbar, wenn DU mitmachst! Erfrischt, ermutigt – wie damals, als Mose sein zögerliches Volk an der Schwelle zum Gelobten Land segnet: „Sei getrost und unverzagt, denn Gott selbst wird MITDIR sein!“

Karin Klement, Pastorin

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Karin Klement

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Karin
Klement
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Mo. 12.02.18
Wochenspruch aus dem Lukasevangelium (Lk 18…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Lukasevangelium (Lk 18, 31)

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Luther 2017)

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und alles, was in den prophetischen Schriften geschrieben steht über den kommenden Menschen, wird sich erfüllen! (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Di. 01.07.14
Monatsspruch Juli
Kirchenbüro Fintel
Monatsspruch Juli

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.Galater 5,22–23 

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Kirchenbüro Fintel

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Kirchenbüro
Kirchenbüro Fintel
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27389
Fintel
Sa. 10.08.13
„Merci, dass es mich gibt!“
Thomas Steinke
„Merci, dass es mich gibt!“

Was sollen sie lernen, die über 72.000 Kinder, die heute niedersachsenweit eingeschult werden? „Lesen, schreiben, rechnen natürlich!“, ist der erste Impuls. Bei weiterem Nachdenken wird schnell klar, dass es im Leben doch um mehr als das ABC und das Einmaleins geht. Entscheidend ist nicht nur reine Wissensvermittlung. In den Lehrplänen der verschiedenen Schulformen wurde in den vergangenen Jahren mit Recht der Kompetenzerwerb betont: Dass Schülerinnen und Schüler z.B. Prozesse einüben, dass sie in vergleichbaren Situationen selbstständig Dinge sich erarbeiten oder gestalten können usw.
Andere Tendenzen wie verkürzte Schulzeiten, Fokussierung auf Noten und Abschlüsse oder später verschulte Studiengänge werfen bei mir allerdings die Frage auf: Welche Ziele verfolgen wir tatsächlich in unserem Bildungssystem, ja in unseren Familien und in unserer Gesellschaft überhaupt?
Für mich sind das lohnende Ziele bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen: Dass diese glücklich und selbstbewusst sind, kooperativ und verlässlich, dass sie zu verantwortungsbewussten Erwachsenen werden.
Das ist mein Wunsch fürs neue Schuljahr, dass wir die Heranwachsenden ermutigen: „Wie gut, dass wir verschieden sind!“ – „Du musst nicht immer die Beste, der Schnellste… sein!“ – „Gemeinsam schaffen wir’s, gemeinsam geht’s besser!“ – „Fehler gehören zum Lernen dazu!“

Im Einschulungsgottesdienst werde ich es den Erstklässlern jedenfalls zusagen: „Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee, und dass du atmest, kein Entschluss von dir.

Vergiss es nie: Dass du lebst, war eines anderen Idee, und dass du atmest, sein Geschenk an dich. Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur, ganz egal, ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur. Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist du, das ist der Clou, ja der Clou. Ja, du bist du!“ (Jürgen Werth)
Und nicht nur den Einschulungskindern, sondern uns allen wünsche ich, dass wir Gott, unserem Schöpfer, so danken können: „Merci, dass es mich gibt!“ – oder wie es der Psalmbeter sagt: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin!“ (Psalm 139,14)

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Thomas Steinke

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Thomas
Steinke
Pastor
Rotenburger Str. 11
27389
Fintel
Tel.: 
04265/9540641
Sa. 01.06.13
"Soviel du brauchst"
Ingrid Radlanski
"Soviel du brauchst"

„Soviel du brauchst!“ (2. Mose 16,18) Das Volk Israel wurde gerade aus der Gefangenschaft in Ägypten befreit. Sie hatten Hunger und Durst. Gott gab ihnen zu essen. Er machte sie satt. Er sorgte für sie, damit es ihnen gut ging. Er gab ihnen genug und jeden Tag wieder neu. Trotz seiner Fürsorge ermahnte er sie:  „Nehmt soviel ihr braucht, aber nicht mehr.  Ich werde jeden Tag neu für euch sorgen.“

„Soviel du brauchst“ sollst du nehmen.  Aber Gott bittet uns um verantwortliches Handeln.  Wir sollen es uns gut gehen lassen, aber nicht auf Kosten der Natur, der Gesellschaft, unserer Mitmenschen oder unserer eigenen Gesundheit.  Wir sollen keinen Raubbau begehen, auch nicht mit uns selber. Wir sollen Maß halten und für die Momente dankbar sein, die Gott uns jeden Tag neu schenkt.

„Soviel du brauchst“.  Im Alltag bleibt doch kaum Zeit, darüber nachzudenken.  Die Aufgaben, die täglich zu erledigen sind, halten uns in Trab. Sie geben uns oft das Gefühl, in einem Laufrad zu sein, ohne aussteigen zu können. Der Alltagsstress  lässt uns nicht los, und es bleibt das Gefühl der Zerrissenheit. Was fehlt, sind die Ruhe und die Entspannung, die geistige Wellness.

Sommerzeit ist auch Urlaubszeit. Eine Zeit, um den Alltagstrott zu unterbrechen: Eine Auszeit vom Stress in Schule, Beruf oder den alltäglichen Aufgaben. Urlaubszeit ist eine Zeit für Ruhe und Entspannung,  für Besinnung.

Und eine Zeit, um neue Kräfte zu tanken. Schön, wenn wir immer Urlaub hätten!

Aber: Warum nehmen wir uns nicht im  Alltag die Momente, den „Miniurlaub“ zum Auftanken? Im Alltag dürfen und müssen wir uns diese Zeiten erlauben und vor allem wahrnehmen. Den  Alltag einmal bewusst gestalten:  Sich hin und wieder Zeit für sich nehmen, anstatt permanent für andere da zu sein. Oder mit der Familie einen Ausflug machen, der zu einem Highlight für alle wird. Oder sich mit Freunden treffen.

Die Zeit der geistigen Wellness sieht für jeden anders aus. Aber erlauben Sie sich diese Zeit: „Soviel und was du brauchst“.

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Ingrid Radlanski

Arbeitsbereich in der Kirchengemeinde: 
Diakon/-innen
Ingrid
Radlanski
Diakonin
Große Straße 14
27383
Scheeßel
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(04263) 2857